Eignete sich das TTN - IoT Netzwerk zur Flugüberwachung von Drohnen, im Hinblick auf die Ereignisse in London - Gatwick?

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin and Community Happyness Manager

Posted on 20-12-2018

translate this text in all Google supported languages

Die aktuellen Ereignisse in London-Gatwick machen betroffen. Der Flughafenverband ADV verlangt zudem, Drohnen mit einem System auszustatten, das diese wie Flugzeuge elektronisch sichtbar macht. Es stellt sich deshalb die Frage, ob sich das TTN - Netzwerk, mit seinen nachgewiesenen großen, vertikalen Reichweiten zu einer solchen Luftraumüberwachung grundsätzlich eignet.

Die Antwort lautet: Ja.

Wie könnte so ein System aussehen?

Das ist sehr einfach zu beantworten. Jede Drohne bekommt bei Ihrer Registrierung ein staatlich zu vergebendes, einzigartiges europäisches Drohnenkennzeichen, als EUI. Diese Liste ist öffentlich, so wie bei KFZ Kennzeichen.
Diese unique EUI wird in einen, staatlich geprüften (TÜV) und zertifizierten GPS LoRa Node eingegeben, fest an der Drohne montiert und sendet, sobald abgehoben, alle Minute seine Kennung , die GPS - Koordinaten und eine fortlaufende Startnummer(!) auf SF7 aus. Ein Fakeschutz muss man sich noch überlegen, vie OTAA oder so. Wer das nicht tut, wird schwer bestraft. So einfach ist das. Für jeden Start berechnet die Flugaufsicht ein symbolisches 0,01 € Kontrollentgelt. Die Gesamtsumme wird jährlich nachträglich fällig. Ausnahmen gibt es nicht. Ganz rigoros, wie die Jagdscheinvergabe.

Das TTN - Netzwerk empfängt diese Signale aufgrund seiner großen Reichweite noch in Hunderten Kilometer Entfernung, je nach Flughöhe. Ein zentrales opensource Lagezentrum zeigt alle Flugbewegungen als public data.

Die vereinnahmten Startentgelte dienen dem Unterhalt und dem Systemausbau. Insbesondere für TTN - gateways natürlich....