Ernten bereits im Frühjahr? Ja, mit ""energy harvesting", zB zur Überwachung von Rettungsringen

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin and Community Happiness Manager

Posted on 19-03-2021

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Ich bin ja sehr beharrlich bei der Verfolgung meiner Ziele. Deshalb habe ich nicht aufgehört, über meine, nunmehr etwa bereits ca. 3 Jahre alte, Vision einer 365/24 Rettungsringüberwachung ("outdoor presence detection") nachzudenken.
Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt, hatte ich diese Idee auf einem "Maker Faire" in Berlin - Wuhlheide und dann nochmals im September 2020 auf einem Hackathon von Stromnetz Berlin

und dabei sogar einen kleinen Sieg, sowie den Sonderpreis der Berliner Feuerwehr (Besuch einer Feuerwehr Wache - wegen Corona aus Vorsichtsgründen erst mal nicht eingelöst) gewonnen. Naja, der Anspruch der Feuerwehr Berlin war durchaus größer gefasst.... "Lasst und bereits da sein, bevor es brennt.... "Predictive firefighting", wenn man so will..... Kann durchaus sein, dass es das auch mal geben wird. In USA gibt es bereits Software, die zumindest Ort und Zeit wahrscheinlicher Verbrechen vorhersagt..... Hier tun sich neue Felder für die AI auf. Eher mal nützliche....

Zur Prez hier lang: http://bit.ly/rettungsringe

Mittlerweile hat sich die Gelegenheit ergeben, diese Idee nochmals, jetzt in etwas veränderter Form, erneut aufzugreifen.

Prioritär war und ist: Jeder Eingriff in einen RettungsRing (engl. Life Buoy) ist und bleibt völlig tabu. Damit reduzieren sich die Optionen: Reedkontakte wären eine sehr elegante Option gewesen, scheiden aber, wegen hier zwingend erforderlicher Eingriffe in die Ringe völlig aus.

Ultraschall benötigt zu viel Energie und ist direkt dem Wetter ausgesetzt und ist deshalb bereits abgehakt. Bleiben sog. ToF Sensoren (Time of Flight / LIDAR), die auch durch Glas hindurch funktionieren würden. Ein mittels Mikroskopierglas Bruchstück abgedecktes Loch sollte als Wetterschutz in einem voll umschlossenen Gehäuse ausreichen.

Mit dem nahenden Aufkommen des äusserst Energie optimierten , sehr kleinen Berlintrackers ergeben sich wieder neue Gelegenheiten, insbesondere in Verbindung mit geeigneten Energy Harvesting Modulen. Diese pumpen quasi Solarenergie in einen fetten LiPo Akku und halten das System so am Laufen.


Auch hier scheidet eine kontinuierliche, quasi live, Überwachung aus, da LIDAR deutlich mehr Energie benötigt, als ein so kleines System 365/24 nachliefern kann. Für stündliche Checks sollte es aber ausreichend dimensioniert sein - sagen mir Fachleute. Das muss man unter Berliner Sonnenständen eben erst mal ermitteln.

Daran wird aktuell gearbeitet. Ob das wirklich so funktionieren wird, wie gedacht, das steht noch in den Sternen bzw. den Ringen. Jugend forscht in fortgeschrittenem Alter.....

PS.:
Wie ich zwischenzeitlich entdeckt habe, gab es in IRLAND/Dublin ("smart Dublin") kürzlich eine Ausschreibung mit explizitem Bezug zu LoRaWAN. Hier der Link.