IoT usecase zur Überwachung des Zeichens 224 StVO hilft dem ÖPNV in der Hauptstadt

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin and Community Happyness Manager

Posted on 06-08-2019

§ 23 des neuen Berliner Mobilitätsgesetzes erlaubt es den Beauftragten der BVG künftig "Umsetzungen" von Falschparkern ohne Zwischenschaltung der Polizei eigenständig zu betreiben.

Parkingsensoren im neuen Berliner TTN Netz könnten dazu beitragen diesen Prozess flüssiger zu gestalten, um die Sicherstellung eines ordnungsgemässen Betriebs des ÖPNV in Berlin zu beschleunigen.

Falschparker können so schneller identifiziert und die dadurch entstandenen Gefährungslagen beseitigt werden. Für die Identifikation besonders gefährdeter Verkehrsflächen wäre es besonders sinnvoll, die betroffenen Busfahrer/innen vorab zu befragen.

Bis zu je 15 m vor und hinter Haltestellenschildern des Linienverkehrs (Zeichen 224) darf nicht geparkt werden. Sollte die Haltestellenbucht kürzer sein, so wirkt das Parkverbot bis zu 15 m über die Bucht hinaus.
Beim verbotswidrigen Parken in diesen Bereichen muss regelmäßig mit der Anordnung des Umsetzens gerechnet werden.

Photo: privat

Im Hinblick auf die hohe Verkehrsdichte und die in vielen Bereichen begrenzten Möglichkeiten zum Halten und Parken werden Fahrzeuge häufig so abgestellt, dass konkrete Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung entstehen und dadurch insbesondere Verkehrsgefährdungen oder -behinderungen zu befürchten sind. Überwachungskräfte sind daher verpflichtet, neben den gebotenen Ahndungsmaßnahmen stets zu prüfen, ob diese Fahrzeuge zur Abwehr der Gefahren umgesetzt werden müssen.

Gerhard Peter
Initiator TTN Communiyt Berlin and
Community Happyness Manager
ttn.community.berlin@gmail.com

Bild: ParkingSensor (Quelle: Bosch)