Schnell getestet: Mini-Plattform für Arduino-basierte Motes

Christian Hammel

The Things Network User

Posted on 22-02-2019

Eben mal schnell ausprobiert:

Der LoRa Mini Dev 868 MHz funktioniert genau so gut, wie die Kombi aus "Arduino Uno + LoRa-Shield", aus den letzten Workshops der Technologiestiftung Berlin, mit der Hackingbox .

Code, welcher die IBM LMIC nutzt, läuft auf dem neuen Board genau so gut, wie auf der Variante mit Shield, obwohl im Hersteller-Wiki nur die Radiohead-Library erwähnt wird.

Der neue LoRa Mini Dev ist deutlich kleiner als die bisher benutzte Kombination: Uno + Shield.

Mit allen Vor- und Nachteilen:
Dass der LoRa Mini Dev ein paar Digitalpins weniger hat, lässt sich verschmerzen; die nutzt der Chip auf dem Shield ohnehin für sich selbst.

Der kleinere Formfaktor macht das Ganze allerdings deutlich portabler. Und finanziell erträglicher als die Kombi aus Uno und Shield ist er auch.

Ob das Ganze groß genug und für Experimentierworkshops geeignet ist, muss sich erst noch zeigen.

Nachtrag (25.02.):
Sendeleistung getestet. Beide nebeneinander betrieben zeigen bei SF 7 kaum Unterschied, es kommen ähnlich viele dB am Gateway an. Auf (unrealistisch) kurze Entfernung (Gateway vor dem Fenster) hat das mini sogar die Nase vorn. SNR ebenfalls ähnlich mit leichtem Vorsprung für das große Sandwich.

PS:
Das Teil ist selbst gekauft!