TTN side effect: Teaching kids about IoT @ Fraunhofer FOKUS in Berlin

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin

Posted on 15-01-2019

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About 20 kids from an elementary school nearby have been educated these days @ Fraunhofer FOKUS in Berlin about IoT / TTN gateways.


Es war in der Tat eine kleine Premiere. Dieser Tage führte ein sehr engagierter Lehrer seine Schulklasse im NaWi (=naturwissenschaftlicher) Unterricht direkt in das Fraunhofer FOKUS Institut auf der Mierendorff Insel in Berlin.
Etwa 20 Schülerinnen und Schüler der nahe gelegenen Grundschule konnten lernen, wie Signale aus ihrer "SensorBox" in das Internet der Dinge gelangen und welche Rolle ein TTN gateway hierbei spielt.

Das war bestimmt ein sehr gelungener und spannender Klassenausflug, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Hier der Text der Schule:

Das Internet der Dinge (IoT) und Mieries smarte Schul-Wetterstation

Twitter Nachricht vom Fraunhofer Institut nach unserem Besuch: https://twitter.com/

Um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, sich in der digitalen Welt zurecht zu finden und sogar auch maßgeblich zu gestalten, zum Beispiel als zukünftige Informatiker oder als Fachkräfte zur Bedienung von Robotern, besuchte die 6b am 15.01.2019 mit Frau Z., Herrn B. und Herrn H., das Fraunhofer Institut FOKUS.

Die leitende Frage des Besuchs war der Gedanke: „Wie kann Schülerinnen und Schülern die heutige digitale Welt, in der wir leben, vermittelt werden ?

Den digitalen Wandel der Gesellschaft in die Lehr- und Lernprozesse im Bildungssystem zu integrieren ist ein fester Bestandteil des täglichen Unterrichts an der Mierendorff Grundschule.[...]

Die Mierendorff Grundschule und das Fraunhofer Institut befinden sich auf der Mierendorff - Insel und so wird Schule für die Kinder in unmittelbarer Umgebung, im eigenen Kiez, erlebbar.

Begrüßt wurden die eingeladenen Gäste herzlichst von Herrn Dipl.-Ing. Tiemann und Herrn Dipl.-Informatiker Manzke.

Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Dipl.-Ing. Tiemann verstanden die Kinder besser, wie die täglich gemessenen Umweltdaten:
- Temperatur,
- Luftfeuchtigkeit,
- Feinstaub usw.
von der selbst gebauten und programmierten senseBox Schul-Wetterstation
(Schulprojekt: Den Schäden des Rekordsommers 2018 auf der Spur)
an die „The Things Network Antenne“ vom Fraunhofer Institut weitergeleitet werden und von dort aus weiter live ins Internet übertragen werden (opensensemap):)

Dadurch schließt sich allmählich ein Kreis für die Kinder und es wird deutlich, wie es möglich ist, auch ohne WLAN an der Schule, mit dem Internet verbunden zu sein und jeden Tag die gemessenen Umweltdaten von der Wetterstation per Smartphone oder Computer aufzurufen.

Beim Internet der Dinge ("Internet of Things") können alleine mit einer Antenne (Gateway) im Umkreis von bis zu 10 km zukünftig nicht nur Computer oder Smartphones vernetzt werden, sondern zahlreiche weitere Dinge. „Things“ eben - von der Kaffeemaschine, über Autos bis hin zu Industrieanlagen.

Auf Grundlage eines außergewöhnlichen Sommers 2018, der alle Maßstäbe sprengte, und selbst den Jahrhundertsommer von 2003 in den Schatten stellte und sogar dazu führte, dass die Spree zum ersten Mal in der Berliner Stadtgeschichte rückwärts floss, (aufgrund der niedrigen Niederschläge), liegt es nahe, das Internet der Dinge (IoT) mit der digitalen Bildung an Schulen und nachhaltigem Klimaschutz in Zusammenhang zu bringen.

Durch die Verbindung einer selbstgebauten senseBox Wetterstation und dem Internet der Dinge (IoT) wird Klimawandel tagtäglich für die Schülerinnen und Schüler sichtbar am Smartboard der Schule oder auf dem eigenen Smartphone

und die Kinder können lokale gesellschaftliche Fragestellungen bearbeiten.
Zum Beispiel warum zu bestimmten Zeiten am Tag die Feinstaubbelastung sehr hoch ist und an anderen nicht? (01.01.2019: Sylvester):

Des Weiteren im Sommer die UV Belastung ermitteln und so weiter und so fort.

Das Klima einer Stadt und vom Kiez wird dadurch nicht mehr als etwas Abstraktes erlebt, sondern als etwas Vorstellbares. Hinzu kommt, dass die Kinder mit einer smarten Wetterstation auch selbst coden und programmieren können und dadurch auch selbst gestalterisch aktiv sind und die digitale Welt und Technik nicht nur passiv erleben.

Die behandelten Themen decken die Grundlagen der MINT Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an einer Grundschule und Oberschule ab. Durch die praktischen Klimaschutzaktivitäten im Kiez lernen die Jugendlichen praxistaugliche Erfahrungen kennen und es findet eine Vernetzung statt zwischen Schule/Kiez und Umwelterfahrungen vor Ort.

Zum Abschluss des Besuchs erlebten die Schülerinnen und Schüler ein absolutes Highlight:
Im Showroom des Instituts „IoT Lab“ konnten sich die Kinder über weitere Anwendungen und Forschungsbereiche des Internet of Things informieren. Unter anderem gibt es dort einen Roboter, der ohne direkten Sichtkontakt über eine VR-Brille und Controller gesteuert werden kann. Die Schülerin Ellinor J. und Frau Z. durften mit der VR-Brille und Controller versuchen, den Roboter in 5 Meter Abstand zu bedienen und mit dem Greifarm einen Gegenstand ansteuern, aufheben und wieder loslassen.

Der Besuch im Fraunhofer Institut ist damit der erste Schritt für das Mierendorffer Kiez Projekt: „Den Schäden des Rekordsommers 2018 auf der Spur“.

In den folgenden Wochen und Monaten werden die Schülerinnen und Schüler der 5a, 6b von der Mierendorff Grundschule mit dem Gottfried Keller Gymnasium und der DorfwerkStadt e.V. auf der Mierendorff Insel (Berlin-Charlottenburg) ein smartes IoT Wetterstations-Netz aufbauen.

Die behandelten Themen umschließen unter anderem das Internet der Dinge, Feinstaubbelastung, Temperatur, Bodenfeuchtigkeit (smarte Pflanzenbewässerung mit den Wurzelfenstern:
und auch die autarke Energieversorgung der Wetterstationen mit 10 Watt Solarmodulen, usw..

Euer H.

Picture source: Fraunhofer FOKUS
Dataprotection: PRISMA