TTN hilft dabei: Ist die Luft rein? PM der Technologiestiftung Berlin

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin and Community Happiness Manager

Posted on 06-12-2020

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Die TTN Community Berlin freut sich ganz besonders, dass ihr City weites, "crowd funded, crowd based und crowd financed", LoRaWAN Netzwerk für eine sichere, effiziente, diskriminierungsfreie und vor allem kostenlose Datenübertragung in diesem Projekt ausgewählt wurde, um auf diese Weise allgemeinen Nutzen zu stiften.

Weit über 50.000 € in Hardware investiert
Bisher über 150 Mitglieder haben im zurückliegenden Zeitraum -nunmehr seit weit über 3 Jahren- auf diese Weise zusammen mehr als 50.000 € aufgebracht und in Hardware investiert, ohne dass auch nur ein Euro öffentliche Förderung beantragt wurde oder dafür geflossen ist. Vom Idealismus und der hierfür aufgebrachten
Zeit einmal ganz zu schweigen. - Die TTN Community Berlin konnte sich auf diese Weise und langfristig völlige Unbeeinflussbarkeit, Unbeirrbarkeit und auch eine völlig neutrale Stellung zwischen allen Akteuren der Hauptstadt sichern, ohne auch nur von einem "stakeholder" substanzielol für sich vereinnahmt zu werden.

Hier die Pressemeldung der Technologiestiftung Berlin im Original dazu, publiziert über idw-online:
source: https://nachrichten.idw-online.de/2020/11/24/ist-die-luft-rein/

Unter dem Dach des CityLAB Berlin errichtet die Non-Profit-Initiative Clair eine digitale Plattform, auf der Luftmessungen aus öffentlichen Räumen in ganz Berlin öffentlich einsehbar sein werden. Die Initiatoren wollen mit ihrer Initiative in Corona-Zeiten die Sicherheit für Menschen erhöhen, die sich in diesen geschlossenen Räumen aufhalten. Jetzt startet die Testphase, die von der Hochschule für Technik und Wirtschaft wissenschaftlich begleitet wird.

Die Initiative, die von den IT-Experten Ulrich Schuster und Jan Weil im Zuge der Corona-Pandemie gegründet wurde, wird zunächst 20 CE-konforme NDIR-CO2-Sensoren berlinweit aufstellen und an eine offene Datenplattform anschließen. Dabei wird die Initiative vom CityLAB unterstützt werden.

Die Open Source-Plattform der Initiative verfügt über eine MQTT-Schnittstelle und über eine RESTful API, um die Messwerte in Echtzeit vom analogen in den digitalen Raum zu übertragen. Der Code von Clair liegt offen unter https://github.com/ClairBerlin.

Für die Anbindung der Sensoren ans digitale Netzwerk wird das LoRaWAN-Netzwerk „The Things Network“ genutzt. Unter https://clair-berlin.de/ kann man mehr über das Projekt erfahren und erste Messwerte aus dem Testbetrieb einsehen.

Im zweiten Schritt fokussiert sich die Unternehmung auf den öffentlichen Betrieb und die horizontale Skalierung, respektive auf eine möglichst flächendeckende Verteilung der Sensorik. Interessierte Betreiber*innen von öffentlichen Räumen können sich unter https://clair-berlin.de/mitmachen.html über eine Teilnahme an der Initiative und die Zusendung eines CO2-Sensors informieren.

Die Initiative will in der Pandemie eine weitere Hilfestellung bei der Einhaltung der Hygieneregeln zu sein. In Innenräumen ist die Gefahr einer Coronavirus-Infektion über Aerosole wesentlich höher als im Freien. Dabei gilt die CO2-Konzentration als guter Indikator für den Luftwechsel und die Luftqualität und somit im Kontext der SARS-CoV-2-Pandemie auch als Indikator für das Infektionsrisiko. Die Auswertung der CO2-Belastung soll nicht nur den Betreiberinnen, sondern auch den Bürgerinnen beim sicheren Umgang mit der dem Ansteckungsrisiko in geschlossenen Räumen helfen.

Das CityLAB Berlin ist ein Projekt der Technologiestiftung Berlin und wird von der Senatskanzlei Berlin gefördert. Mehr Informationen zur Partnerschaft mit dem CityLAB finden sich unter https://www.citylab-berlin.org/projects/clair.