Was haben Borneo (Indonesien), Berlin, UNHCR und Oxford gemein? Richtig, alle nutzen sie TTN für Pegelmessungen!

Gerhard Peter

Initiator of TTN Berlin and Community Happyness Manager

Posted on 05-12-2020

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Borneo, bekanntlich eine Insel im Malaiischen Archipel in Südostasien, ist nicht nur für seine Orang Utans weltbekannt, nein, ab sofort ist Borneo, und dort insbesondere die 170.000 Einwohner Stadt BONTANG, für einen der zahlreichen, sinnvollen TTN usecases bekannt.

Eine Gruppe von Freiwilligen hat dort nämlich, nach schweren Überflutungen aus der Not heraus geboren, eine Initiative gegründet, um eine Art Frühwarnsystem, als Schutz bei weiteren, drohenden Überschwemmungen zu errichten.

Instagram - Kontakt: awlr.bontang @ gmail. . com

An derzeit bis zu 4 Messtationen wird dort der Wasserpegel des dortigen Flusses, der die Stadt durchquert, laufend vermessen.

Zur Datenübertragung wird, so die Antwort auf meine Anfrage, das TheThingsNetwork.org benutzt, insbesondere aufgrund seiner einfachen Integrationsmöglichkeiten. TTN weltweit - das funktioniert also.

Dies ist damit bereits das zweite Netzwerk dieser Art. Globale Vorreiter, sozusagen die "early birds", waren nämlich Aktivisten in der Stadt Oxfort in Grossbritannien mit ihrem "Flood network".

Wasserpegelmessungen gehören mittlerweile zu den Standardanwendungen für TTN.

Sie werden auch vom UNHCR in Uganda und in Kenya dafür genutzt, um den Wasserstand in grossen Trinkwassertanks in Flüchtlingslagern zu ermitteln - dabei ergibt sich als wichtiger Nebeneffekt auch die Kontrolle der Wasseranlieferungen, um Betrug und Korruption entgegen zu wirken - dort sehr verbreitet.

In Berlin stecken wir noch in den Anfängen, doch die Spree schreit bereits ganz laut nach vielen Sensoren:


Kein Kaffeefilter, sondern ein Kegeltrichter, zur Fokussierung von Ultraschallwellen, der einfach mit einem 3D Drucker hergestellt werden kann.

Photos - courtesy:
KompasBontang, Wikipedia, private